Familienfotografin aus Angermünde, Foto & Video in der Uckermark, Berlin & Brandenburg
Hey, ich bin
Lisa
DURCH MEINE EIGENEN ERFAHRUNGEN ALS MUTTER, DIE SELBER VIEL ZU SELTEN AUF DEN FAMILIENFOTOS ZU SEHEN IST, HALTE ICH DIE BEDEUTENDSTEN MOMENTE EURES FAMILIENLEBENS FEST. DIE UNGESTELLTEN.
Und ich war lange die unsichtbare Mama.
Ich bin seit 15 Jahren Fotografin. Im ersten Wochenbett habe ich tausend Fotos gemacht. Von meinem Baby. Von meinem Mann mit dem Baby. Von mir? Kein einziges.
Wir waren von dichtem Nebel umgeben. Die Außenwelt existierte nicht. Nur wir in unserer kleinen Blase. Bett, Baby, Licht am Fenster und dieses leise Atmen neben mir. Das allererste richtige Bild haben wir sogar erst zwei Tage später gemacht. Keiner wollte eine Kamera in die Hand nehmen.
Ich auch nicht. Ich wollte nur da sein. Aber ich war Fotografin. Ich dachte: ich mach das selbst. Irgendwann. Wenn es ruhiger wird.
Es wurde nie ruhiger.
Was mir bleibt, sind ein paar Handyschnappschüsse der ersten Tage. Danach? Tausende Bilder von meinem Sohn. Tausende von meinem Mann mit ihm. Und von mir? Kein einziges. Kein Bild von mir, wie ich ihn halte. Kein Bild von mir, wie ich ihn anschaue. Keine Erinnerung daran, wie ich in dieser Zeit ausgesehen habe, gefühlt habe, war.
Ich habe mich selbst aus unserer Geschichte gestrichen.
Heute fragt mein Sohn: "Mama, wo warst du?" Ich habe keine Antwort.
Was würde ich jetzt dafür geben, damals nicht so blöd gewesen zu sein.
Beim zweiten Kind war alles anders. Eine Fotografin kam zu uns. Keine Vorbereitungen, kein Zurechtmachen, kein Verlassen des Bettes. Und nun werden unsere Erinnerungen von Bildern getragen. Meine Kinder werden sehen, wie ich sie gehalten habe. Gestillt, gelacht. Wie wir uns geliebt haben.
Und ich bin drauf.
Wenn ihr schlauer sein wollt als ich dann:
Wie ich Fotografin wurde
Meine Reise zur Fotografie begann durch meinen Opa. Er starb jung an den Folgen des Uranabbaus im Erzgebirge. Ich konnte ihn nie kennenlernen aber seine großartigen Bilder lassen mich an seinem Leben teilhaben. Er hat alles dokumentiert und sein Familienleben festgehalten. Mit 16 habe ich seine Kamera und viele nicht entwickelte Filme gefunden. Drei Jahre später sollte auch ich jede freie Minute in der Dunkelkammer verbringen. Leider habe ich nicht mehr so viel Zeit für die analog Fotografie aber wenn, dann bin ich erstmal abgetaucht. Es ist wie eine Sucht. Seine Kamera ist mir immer noch die Liebste.
Er kannte mich nie. Aber ich habe das Gefühl ich kenne ihn. Weil er sichtbar geblieben ist.
Ich war immer super schlecht in der Schule und habe mich immer falsch und nicht gut genug gefühlt. Die Fotografie hat mir etwas gegeben, an dem ich mich festhalten kann und in dem ich richtig gut war. Mich hat besser fühlen lassen. Endlich wusste ich, was ich machen möchte. Anschließend bin ich also mit 19 nach Berlin und habe da eine Schule für Fotografie besucht. Meine Abschlussarbeit war über die Folgen des Uranabaus. Fotografiert habe ich sie analog mit der Kamera in dem alten Stollen in dem mein Opa arbeitete.
Warum ich Familienfotografin wurde
Unser Wochenbett war so magisch. Voller Zweifel und Ängsten, ob wir alles richtig machen. Großen Gefühlen. Und einer noch nie zuvor gespürten Riesenliebe.
Nach jedem kleinen Nickerchen dieser Moment, in dem ich zu meinem Baby geblickt habe und vor Freude festgestellt habe: das ist kein Traum. Das ist unsere neue Wirklichkeit.
Es war so friedlich. Keiner wollte eine Kamera in die Hand nehmen.
Jetzt können wir uns noch genau an diese Gefühle erinnern. Aber irgendwann werden sie verblassen. Und alles, was uns bleibt, sind ein paar Handyschnappschüsse, auf denen ich nicht zu sehen bin.
Das ist der Grund, warum ich mache, was ich mache.
Ich komme nicht mit einer Vorstellung davon, wie es aussehen soll. Ich komme, um festzuhalten wie es ist. Das Müde, das Chaotische, das Zärtliche, das Unfertige. Alles davon gehört dazu. Alles davon ist es wert, festgehalten zu werden.
IM ZWEITEN WOCHENBETT WAR ICH SCHLAUER. ICH WOLLTE AUCH IN UNSEREN ERINNERUNGEN VORKOMMEN UND HABE MEINE WUNDERBARE KOLLEGIN CHIARA DOVERI GEBETEN ALL DAS FESTZUHALTEN.
IHRE UNGLAUBLICHEN BILDER UND UNSER WOCHENBETTFILM BEWAHREN DAS, WAS WIR SONST VERGESSEN WÜRDEN. MIT MIR.
Und wer bin ich noch so?
Ich lebe mit meinem Mann und unseren zwei Kindern auf unserem kleinen Hof in der Uckermark. Unsere Nachbarn sind Schafe, Pferde und Hühner, und meistens auch die einzigen, die an unserem Fenster klopfen.
Wenn ich auftanke, bin ich draußen. Im Garten buddeln, mit unseren Tieren, mit meiner Familie. Den Trubel der Kinder und Erde, das reicht mir.
Ich habe eine Phobie gegen Stoffe. Samt, Cord, Wolle, Teddystoff oder der Stoff von den Sitzen in öffentlichen Verkehrsmitteln lassen mich davon rennen.
Falls ihr also eine der total schönen und modernen Cord Sofas zuhause habt, wundert euch nicht, dass ich auf dem Boden Platz nehme. Dort sitze ich sowieso am Liebsten. :)
Kaffee habe ich einmal probiert. Einmal und nie wieder. Schwarztee ist mein Ding. Fleisch und Milchprodukte essen wir nicht, seit Jahren.
Ich bin ziemlich introvertiert. Vor Telefonaten muss ich sämtliche Abläufe durchspielen und brauche 3 Tage Anlauf, obwohl ich weiß, dass es am ende gar nicht so schlimm ist. Smalltalk finde ich furchtbar. Triffst du mich zufällig im Supermarkt und wir kennen uns flüchtig, bekomme ich keinen geraden Satz raus. Wenn ich zu euch komme ist das allerdings so gar nicht der Fall. Da rede ich total gern und höre mir eure Geschichten an. Ich arbeite hart daran, mehr für mich einzustehen, weil ich von Natur aus lieber allem und jedem gerecht werde als mir selbst.
Ich habe zu allem eine Meinung. Ich sage sie leider viel zu selten laut. Meine Familie sagt oft zu mir, ich nehme Dinge zu ernst. Ich denke dann: nein. Ihr nehmt sie nicht ernst genug.
Nachts, wenn alles still ist, versuche ich das Weltgeschehen zu verarbeiten. Was mir nicht gelingt und die ein oder andere schlaflose Nacht beschert.
Ich kaufe Bücher. Viele. Doch leider lese ich viel weniger als früher. Deshalb wächst der Stapel neben unserem Bett unaufhaltsam.
Und dann gibt es diese Momente. Ein Vater öffnet die Tür in Unterhose. Die Mama liegt im Bett, Netzschlüpper, Baby auf der Haut, Milchpumpe in Betrieb. Und sie lassen mich rein. In diese echte, ungefilterte, wunderschöne Realität.
Das ist das größte Vertrauen, das mir jemand schenken kann. Und genau dafür mache ich das.
Die alles umfassende Realität der Elternschaft & warum ich die dokumentarsiche Familienfotografie liebe
Seit ich Mutter geworden bin, hat sich mein Blick auf die Zeit verändert. Unsere zwei Kinder halten mich ganz schön auf Trab, und doch wünsche ich mir manchmal, ich könnte auch einzelne Sekunden des Lebens einfangen, selbst dann, wenn es chaotisch ist. Wenn wir wieder versuchen Familie und zwei Selbstständigkeiten unter einen Hut zu bringen. Wenn alles drunter und drüber geht – es gehört genauso dazu wie die leisen, zärtlichen, glücklichen Momente. Die Zeit bis hier hin ist verflogen.
Familienleben ist alles auf einmal: wild, laut, liebevoll, fordernd. Viel zu oft merkt man erst im Rückblick, wie wertvoll die kleinen, unscheinbaren Momente wirklich waren. Die Umarmungen im Vorbeigehen, das vertraute Chaos im Wohnzimmer, das Kichern vorm Einschlafen. Manchmal erkennen wir die Schönheit des Alltags erst, wenn er sich verändert.
Und genau deshalb fotografiere ich. Ich halte für euch das fest, was mitten im Trubel oft übersehen wird – das echte Leben. Eure Geschichte, so wie sie wirklich ist.
Ungefiltert, ungestellt, voller Wärme. Damit ihr auch Jahre später noch in diese Erinnerungen eintauchen und spüren könnt, wie es sich angefühlt hat.
Hey, Mama! Du bist gut genug!
Du verdienst es, auch auf den Familienfotos zu sein. PUNKT. Es ist so einfach, das zu übersehen – immer die Momente für alle anderen festzuhalten, während du selbst kaum in euren Familienbildern auftauchst. Handykameras sind allgegenwärtig, aber ist es nicht auch mal schön, Bilder zu haben, bei denen du nicht die Arme strecken musst, um dabei zu sein und am Ende nur Selfies zu haben?
Ich weiß, wie es ist, als Mama immer für die Familienerinnerungen verantwortlich zu sein aber selbst fast nie darauf zu sein. Und genau darum mache ich, was ich mache – um dir zu helfen, dich selbst in diesen wertvollen Erinnerungen zu finden.
Die Zeit vergeht rasend schnell. Deine Kinder wachsen mit jedem Tag – und irgendwie bemerkt man die Veränderungen erst, wenn es zu spät ist. Doch wenn du dir all die kleinen Momente anschaust, merkst du plötzlich, was verloren gegangen ist: Die speckigen Beinchen, die wilden Babylocken, das zahnlose Grinsen, das glucksende Lachen, die innigen Kuschelmomente. Diese Erinnerungen verschwinden schneller, als dir lieb ist. Und deshalb möchte ich dir helfen, diese Zeit für immer festzuhalten, bevor sie in den Alltag abtaucht.
Also, schreibe mir!
Lass uns zusammenarbeiten, damit deine Kinder niemals fragen müssen:
Und das hier geht an alle Mama´s: